Zur Geschichte der Spielstätte TdJ Liliengasse

Hervorgehoben

Moulin Rouge, Wiener Werkel, Intimes Theater, Theater im Zentrum … – das Kellertheater in der Liliengasse hatte in seiner Geschichte viele Namen und viele wechselnde Besitzer*innen. 1913 als nobles Tanzlokal eröffnet, wurde es in der Zeit des ersten Weltkriegs zu einem Genesungsheim für verletzte Soldaten. Um 1930 baute man den Raum zu einem modernen Revuetheater um. 1939 bis 1944 war das Haus Spielort des Kabaretts Wiener Werkel. Nach dem Krieg konnte sich bis 1964 kein Unternehmen länger halten als vier Jahre – zur erfolgreichsten Zeit gehörten die Jahre 56-58, als Gerhard Bronner, Helmut Qualtinger, Carl Merz oder Georg Kreisler dort auftraten. 1964 bekam der Verein Theater der Jugend mit dem Kellertheater eine eigene Spielstätte.
1970 wurde das Theater der Jugend zusätzlich Hauptmieter des Renaissancetheaters in der Neubaugasse. 

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