Die Wiener Zeitung (20.10.1988) lobt, dass dem jungen Publikum die Machtlosigkeit gegenüber dem Tod zugemutet wird, statt es zu schonen – ein Elfjähriger bei der Premiere habe es treffend zusammengefasst: „So wie die das gespielt haben, ist es gut.“
Die Volksstimme (22.10.1988) urteilt deutlich strenger: Die Figuren blieben zu klischeehaft – Mutter und Schwester reine Typenrollen, Michi selbst bis zur Unglaubwürdigkeit überzeichnet. Nur der von Gerhard Mörtl gespielte Opa überzeuge als reale Figur. Erst gegen Ende, wenn auf laute Effekte verzichtet wird, gelinge einfühlsames Spiel.
Die Salzburger Nachrichten (24.10.1988) sehen darin einen neuen Höhepunkt der bisher schwachen Eigenproduktionen: Die Kinder verfolgten das Stück interessiert und ungerührt, während eher die Erwachsenen im Publikum zu Tränen gerührt seien. Gelobt werden Regie, Ensemble und Bühnenbild sowie der gelungene Mix aus Ernst und Witz.
Die Arbeiterzeitung (25.10.1988) sieht in der Inszenierung die von Urbach versprochene „Blutauffrischung“ eingelöst: Der bis dahin kaum bekannte Jungregisseur Augustin Jagg zeige viel Phantasie.
Die Zusammenfassungen wurden mithilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.
Team
-
MehrElfie DonnellyText
-
MehrKnut WeberText
-
MehrAugustin JaggRegie
-
MehrWolfgang ZingglAusstattung
-
MehrChristian HoferLicht
-
MehrAndreas SchreiberMusik
-
MehrMarianne VejtisekDramaturgie
-
MehrAndrea Kovar-MagerlDramaturgie
-
MehrRobert DachsRegieassistenz / Inspizienz
-
MehrReinhard UrbachKünstlerische Direktion