Ronja Räubertochter (2001/2002)

4. Oktober 2001

nach Astrid Lindgren, Bearbeitung von Marlene Schneider und Klaus Rott

Altersgruppe 6+

„Gewitternachtkind“ und „Drudenkind“ nennt Mattis, der Räuberhauptmann, liebevoll seine glutäugige Tochter Ronja. Seit sie ihren ersten Schrei von sich gab, in einer Gewitternacht, in der ein Blitzschlag die Burg in zwei Hälften teilte, ist er vollkommen vernarrt in sie. Ihre Kindheit verbringt Ronja in der Abgeschiedenheit und Geborgenheit der Mattisburg und ihrer Bewohner. Als sie endlich die Burg verlassen und die Welt entdecken darf, begegnet sie wissbegierig und unerschrocken allem Neuen. Sie begibt sich in Gefahren und lernt daraus. Auf ihren Streifzügen durch den Wald trifft sie auf unheimliche Graugnome, bedrohliche Wilddruden – und auf Birk, den Sohn des Anführers der verfeindeten Borkaräuber. Die beiden geraten sich in die Haare. Als Birk aus Unachtsamkeit in den gefährlichen „Höllenschlund“ stürzt, zögert Ronja jedoch keine Sekunde, ihm beizustehen. Sie erfährt von Birk, dass die Borkasippe in den Nordteil der Mattisburg eingezogen ist und diesen für sich beansprucht. Als dies ihrem Vater zu Ohren kommt, schwört er seinem Erzfeind blutige Rache. Doch inzwischen ist Ronja im Wald Birk wieder begegnet und diesmal ist er es, der Ronja das Leben rettet. Aus der vorsichtigen Annäherung der beiden entsteht eine Freundschaft, die so groß und bedingungslos ist, dass sie die uralte Feindschaft für immer beendet. 

Astrid Lindgren wurde 1907 in Vimmerby in Schweden geboren. Mit „Pippi Langstrumpf“ gelang ihr der internationale Durchbruch. Sie schrieb Geschichten wie „Kalle Blomquist – der Meisterdetektiv“, „Die Kinder aus Bullerbü“, „Karlsson auf dem Dach“ usw. Mit ihren insgesamt mehr als 70 Büchern, die in über 40 Sprachen übersetzt wurden, begeistert sie seit Jahrzehnten Kinder und Erwachsene in aller Welt. 

Marlene Schneider hat als Dramaturgin viele Theatertexte adaptiert und bearbeitet. Ihr Einpersonenstück „Handy Man“ wurde mit Erfolg an Wiener Schulen gespielt. In der letzten Saison wurde ihr erstes Theaterstück „Abu der Faulpelz“ im Renaissancetheater uraufgeführt. 

Klaus Rott, der Doyen des Theaters der Jugend, hat in unzähligen Fernsehserien und Theaterproduktionen als Schauspieler mitgewirkt. Seine erfolgreichen Inszenierungen (zuletzt „Abu der Faulpelz“) sind seit vielen Jahren aus dem Spielplan des Theaters der Jugend nicht mehr wegzudenken.

Team

  • Astrid Lindgren
    Text
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  • Marlene Schneider
    Text
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  • Klaus Rott
    Text / Regie
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  • Walter Vogelweider
    Bühne / Licht
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  • Eszter Kovásznay
    Kostüm
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  • Peter Rosmanith
    Musik
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  • Reinhard Urbach
    Künstlerische Direktion
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Besetzung

Kontakt

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