Ramayana

25. März 2015

von David Farr

Es ist ein Stoff, aus dem die Träume sind und – neben der Mahabharata – das zweite große indische Nationalepos: Das Ramayana erzählt in sieben Büchern die Lebensgeschichte des Prinzen Rama aus dem Königreich Kosala, der eine glückliche Kindheit verbringt, bis ihm eines Tages die Strafe der Verbannung droht. Zur Tragödie mutiert sein Leben, als seine schöne Frau Sita vom schrecklichen Dämonenkönig Ravana entführt wird. Gemeinsam mit dem Affen Hanuman macht sich Rama auf, seine Geliebte aus den Fängen des Bösen zu befreien. 

Bis heute bewegt diese große Lebens- und Liebesgeschichte die Menschen weit über Indiens Grenzen hinaus. Sie ist nicht nur Symbol für ein fern in der Vergangenheit zurückliegendes Goldenes Zeitalter, sondern ihre Hauptfigur, Prinz Rama, wird gemeinhin als Inkarnation des Gottes Vishnu angesehen. Und so mancher wird in der frühen fernöstlichen Handlung Parallelen zu den antiken griechischen Dichtern Homer und Ovid finden, aber auch Szenarios entdecken, die uns aus der Dramenwelt eines William Shakespeare vertraut erscheinen. In einfachen Dörfern wie an königlichen Höfen wurden die Erzählungen aus dem Ramayana rezitiert, gesungen, tänzerisch nachgestellt, mit Hilfe von Skulpturen, Reliefs und Malereien auf Tempelwänden der Götter Shiva und Vishnu abgebildet, auf Bühnen, in Puppentheatern und als Schattenspiel aufgeführt und in der Zwischenzeit auch sehr erfolgreich als Fernsehserie verfilmt. 

Nachdem Regisseur Henry Mason sein Publikum in der vergangenen Spielzeit mit Michael Endes „Unendlicher Geschichte“ auf zwei höchst erfolgreiche Reisen nach Phantásien mitgenommen hat, entführt er es nun in die nicht minder bilderreiche Welt der fernöstlichen Mythologie.

Team

  • David Farr
    Text
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  • Henry Mason
    Übersetzung / Regie
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  • Vinzenz Karl Gertler
    Bühne
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  • Christian Holemy
    Licht
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  • Jan Meier
    Kostüm
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  • Marlene Schneider
    Dramaturgie
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  • Felix Metzner
    Regieassistenz
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  • Mel Stein
    Kampfcoach
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  • Thomas Birkmeir
    Künstlerische Direktion
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Besetzung

  • Joachim Rathke
    Dasarath, König von Ayodhya / Jataiyu, König der Geier / Vali, König der Affen
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  • Manolo Palma
    Ram, sein Sohn
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  • Iréna Flury
    Sita, Rams Frau
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  • Daniel Jeroma
    Lakshman, Rams Bruder
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  • Lukas Sartori
    Bharat, Bruder von Rama und Lakshman / Hanuman, ein junger Affe
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  • Sebastian Pass
    Bharat, Bruder von Rama und Lakshman / Hanuman, ein junger Affe
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  • Andreas Kammerzelt
    Ravana, König von Lanka
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  • Christian Graf
    Shurpanakha, Ravanas Schwester / Sugriva, Zwillingsbruder von Vali
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  • Katharina Solzbacher
    Kaikeyi, Dasaraths Lieblingsfrau / Maricha, Ravanas Vizier / Dalit, ein Affe
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  • Ensemble
    Bewohner von Ayodhya, Asketen, Dämonen, Affen, Götter und alle anderen Wesen
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  • Rebekah Wild
    Figurendesign / Figurenbau und Coaching
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Kontakt

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