Erika Molny würdigt in der Wiener Zeitung (30.9.1973) vor allem Nöstlingers Gespür dafür, das junge Publikum zum Lachen zu bringen, sieht durch die Fülle der Ideen aber auch dramaturgische Stolperstellen und bei den Darsteller*innen eine nicht durchgehend erstklassige Sprechtechnik. Ihr Fazit bleibt dennoch wohlwollend: „Diese Oma bringt eine frische und fröhliche Note in das Theater der Jugend.“
H. St. beschreibt in der Arbeiterzeitung (30.9.1973) das Stück als „köstlichen Theaterspaß für Kinder“, in dem Märchen und Realität glücklich verquickt seien, und lobt neben Urs Obrechts Regie besonders die Ambition der Darsteller:innen, die dem Niveau des Erwachsenentheaters kaum nachstehe.
L. R. eröffnet die Kritik in Die Presse (1.10.1973) mit der Beobachtung: „Wo Kinder jubeln, schweigt die Kritik“, und ordnet die Erstaufführung als handfestes, undidaktisches Kindertheater ohne falsche Kindertümelei ein – trotz der im Stück angelegten Kritik am Umgang der Erwachsenenwelt mit Kindern.
Ulf Birbaumer beschreibt in den Salzburger Nachrichten (2.10.1973) den Umgang zwischen Kindern und Erwachsenen im Stück mit einem Seitenblick auf den Jargon der jungen Zuschauer*innen als „irrsinnig super“ und lobt neben der Ensembleleistung um Steffi Thaler und Elisabeth Danihelka auch Adolf Smalix’ verspieltes Bühnenbild und Maidi Röhrs Kostüme.
Rudolf John zeigt sich im Kurier (3.10.1973) begeistert von der komischen, farbenfroh-skurrilen Geschichte und der stimmungsvollen Inszenierung unter Urs Obrecht; sein Gesamturteil fällt denkbar knapp aus: „Alles zusammen hat mit ‚sehr gut’ bestanden.“
In der Kronen Zeitung (11.10.1973) wird Urs Obrecht eine präzise, klamaukfreie Regie bescheinigt: „eine liebevoll gespielte Vorstellung.“
Deutlich kritischer fällt das Urteil von HKS in der Volksstimme (16.10.1973) aus: Die eigentlich nette Grundidee werde durch zu viele überladene Elemente erschlagen, und auch die schauspielerischen Leistungen entsprächen laut Kritik der „unseligen Kindertheatertradition“. Dass die Kinder das Stück trotzdem lustig fanden, sei laut HKB „keine Entschuldigung für die künstlerische und pädagogische Fragwürdigkeit des Unternehmens.“
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