Mio, mein Mio

7. Oktober 2016 bis 21. November 2016

von Astrid Lindgren in einer Fassung des Theaters der Jugend

1 Stunde 50 Minuten
Altersgruppe 6+

Es ist nicht einfach, wenn einem die eigenen Pflegeeltern Tag für Tag vorwerfen, dass man der Sohn eines missratenen Vaters ist…
Bo Vilhelm Olsson kann Tante Edla und Onkel Sixten einfach nichts recht machen, auf allem hacken sie herum, und ein bestimmtes Wort scheint ihnen fremd zu sein: Liebe…
Am besten fände er, wenn er niemals geboren wäre, denkt er sich und haut aus lauter Verzweiflung einfach ab. Doch wohin gehen? Niedergeschlagen und mutlos will er auf einer Parkbank zumindest die Nacht überstehen… als das Wunderbare geschieht! – Aus einer scheinbar achtlos weggeworfenen Flasche erscheint ihm ein Flaschengeist, der ihn in das »Land der Ferne« entführt – und siehe da, dort ist sein Vater gar nicht so missraten, wie ihm immer erzählt wurde, sondern vielmehr regiert er als König!
Wie stolz Bo auf seinen Vater sein kann! Und Bo bekommt sogar einen neuen Namen: Mio, denn ein neues Leben soll für ihn beginnen.
Doch seltsam: Alle sagen, dass er der »Held« sei, »auf den sie gewartet haben«… »Ich bin kein Held!«, denkt sich der kleine Bo, den alle jetzt nur noch Mio nennen.
Aber, wie sehr kann man sich täuschen! Manchmal muss man einfach ein Held werden, wenn man »nicht nur ein Häuflein Dreck sein« will… Das »Land der Ferne« wird von einem gewissen »fürchterlichen Ritter Kato« unterdrückt und ausgepresst – und was noch schlimmer ist: Kinder verschwinden spurlos…
Ob die »alte Welt«, als Mio noch Bo hieß, nicht doch besser war? Aber es gibt niemals ein Zurück… Schon gar nicht, wenn man etwas für andere tun kann.
Der vielfach ausgezeichnete Roman der großen Astrid Lindgren ist eine Metapher für Zivilcourage und das »Über-Sich-Hinauswachsen-Können« des Menschen. Eine Ermutigung, nicht etwa klein beizugeben, wenn sich Schwierigkeiten und Ungerechtigkeiten auftun, sondern auf sein Herz zu hören, auch wenn der Verstand zum Schweigen rät.

Team

  • Astrid Lindgren
    Text
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  • Stefan Behrendt
    Regie
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  • Mathias Rümmler
    Ausstattung / Licht
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  • Markus Felkel
    Dramaturgie
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  • Felix Metzner
    Assistenz/Inspizienz
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  • Markus Mössmer
    Kampfcoach
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  • Julia Philomena Baschiera
    Hospitanz
  • Thomas Birkmeir
    Künstlerische Direktion
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Besetzung

  • Stefan Rosenthal
    Bosse / Mio
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  • Luka Dimic
    Benka / Jum Jum
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  • Michael Schusser
    Benkas Vater / König
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  • Barbara Gassner
    Tante Edla / Großmutter
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  • Frank Engelhardt
    Onkel Sixten / Ritter Kato
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  • Suse Lichtenberger
    Frau Lundin / Weberin
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  • Clemens Matzka
    Geist / Schwertschmied
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  • Christoph Gummert
    Nonno / Eno
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  • Ensemble
    in weiteren Rollen
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Kontakt

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