Janeks Mutter hat psychische Probleme. Deshalb soll Janek die nächsten drei Monate bei seinem Vater wohnen. Das ist weder für Janek noch für seinen Vater ein Vergnügen. Denn erstens hat der mit seiner Werbeagentur genug um die Ohren und zweitens sich gerade frisch verliebt. Da ist der verstörte vierzehnjährige Filius, der so gar nicht nach der Art des Papas geraten ist, nicht unbedingt das, was man in der Wohnung braucht.
Vergeblich versucht der erfolgsverwöhnte Vater den melancholischen Sohn mit kernigen Sprüchen und guten Tipps zu mobilisieren. Papas neue Freundin sieht das mit Skepsis, und ihre spitzen Bemerkungen bringen den empfindlichen Janek vorerst dazu, Papas »Neue« aufrichtig zu hassen. Dieser Hass wandelt sich schnell in Verwirrung und bald darauf in Verliebtheit. Langsam wächst Janek das Leben endgültig über den Kopf. Doch da beginnt Jumping Jack zu sprechen, wie schon öfter …
Jumping Jack ist eine abgeliebte Puppe, der Janek alles anvertrauen kann. Jumping Jack ist außerdem cool. Und coole Puppen lassen sich nicht so leicht unterkriegen, auch wenn sie nur Spielzeug sind. Janek ist fasziniert von Jumping Jack, der alles im Griff hat und ihm das Leben erklärt: Wie das mit der Liebe läuft, was der Tod ist, wie man die Frauen in Schach hält, warum es Kalt- und Warmduscher auf der Welt gibt und wie man beide unterscheidet.
Jumping Jacks Ratschläge funktionieren ganz hervorragend. Binnen kürzester Zeit hat Janek einiges begriffen. Er lässt seinen Vater abblitzen und erniedrigt den Typen vom 8. Stock, der ihn in die Enge getrieben hat, gründlich. Dies könnte also das Ende der Geschichte sein, aber natürlich ist es das nicht. Und es dauert eine ganze Weile, bis Janek merkt, dass sein guter Geist von allen guten Geistern verlassen ist.