Der Kurier (24.12.1988) lobt die gelungene körperliche Umsetzung mit den fünf Darstellern und Musiker Lenny Dickson: Inhaltlich vermutlich zu anspruchsvoll für jüngere Kinder, optisch aber für alle Altersstufen faszinierend.
Der Standard (27.12.1988) hebt die einfallsreiche szenische Umsetzung und das schauspielerische Engagement hervor; das Stück unterhalte, ohne kritische Zwischentöne zu Don Quijotes Scheitern auszusparen.
Der Falter (Nr. 49/1988) reiht Formigoni unter die international wegweisenden Köpfe des Kindertheaters und wertet sein Engagement als weiteren Coup Urbachs.
Die Arbeiterzeitung (30.12.1988) sieht das Vorhaben an einem „dummen Missverständnis“ scheitern: Mit Verweisen auf Freud, Thomas Mann und Bücherverbrennung sei die Inszenierung am jungen Publikum vorbeigegangen.
Die Wiener Zeitung (11.1.1989) würdigt die pantomimische Leistung von Reinhard Hauser und Klaus Rott, kritisiert aber die Bücherverbrennungsszene und den derben Dialekt der Mutterfigur als verunglückte Regieeinfälle.
Die Furche (13.1.1989) fällt am negativsten aus: Formigoni verliere sich in effekthascherischem Regietheater, das Ensemble werde mit Schlagzeug und Puppenspiel überfrachtet.
Die Bühne (Februar 1989) ordnet die Produktion rückblickend als künstlerischen Meilenstein ein, konstatiert aber eine tiefe Kluft zwischen Anspruch und Publikum: Das Premierenpublikum sei mit „armem Theater“ überfordert gewesen – ein Symptom des generellen Rückstands des österreichischen Kindertheaters.
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