Die Weiße Rose

9. Jänner 2018 bis 22. März 2018

von Petra Wüllenweber

3 Stunden 20 Minuten
Altersgruppe 13+

»Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit, den Ihr um Euer Herz gelegt. Entscheidet Euch, eh es zu spät ist!« – Mit diesen eindringlichen Worten appelliert ein kleiner Kreis von Münchner Studierenden in einem Flugblatt an das Gewissen ihrer Mitmenschen, nicht länger die Augen vor den grausamen Verbrechen der NS-Diktatur zu verschließen und Widerstand zu leisten. Diese Gruppe wird unter dem Namen »Weiße Rose« in die Geschichtsbücher eingehen, ihre Mitglieder – allen voran Sophie und Hans Scholl – werden zu Symbolfiguren der Menschlichkeit in unmenschlicher Zeit.
Tatsächlich wagt im Jahre 1943 kaum jemand, kritische Gedanken wie diese laut auszusprechen, denn in einer Diktatur wird jede Freiheit – vor allem eine freie Meinung – als Angriff auf den Staat gewertet. Das Singen eines Liedes kann ins Gefängnis führen, ein falscher Satz den Tod bedeuten.
Die Geschwister Scholl wachsen in einer humanistisch geprägten Familie auf, die den Nationalsozialisten gegenüber kritisch eingestellt ist. Wie die meisten ihrer gleichaltrigen Freunde engagieren Sophie und Hans sich jedoch zunächst mit Begeisterung in den einschlägigen NS-Jugendorganisationen. Auch sie werden vom mitreißenden Gemeinschaftsgefühl getragen, doch als sie das wahre Gesicht dieser Gesinnung erkennen, lassen sie ihrer Überzeugung Taten folgen – bereit, ihr Leben zu opfern.
Die preisgekrönte Dramatikerin und Regisseurin Petra Wüllenweber, deren Stück »Netboy« bereits mit großem Erfolg am Theater der Jugend lief, nimmt sich dieses wichtigen und vielschichtigen Stoffs an, der seine Aktualität nie verliert. Denn ein Leben in Frieden und Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, sondern erfordert jeden Tag aufs Neue Einsatz, Zivilcourage und einen wachen Geist.

Team

  • Petra Wüllenweber
    Text / Regie
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  • Peter Engel
    Bühne
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  • Fritz Gmoser
    Licht
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  • Regina Rösing
    Kostüm
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  • Brigitte Auer
    Dramaturgie
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  • Felix Metzner
    Assistenz/Inspizienz
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  • Stephanie Hacker
    Musikalische Einstudierung
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  • Florian Pilz
    Teilinspizienz
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  • Simone Tomas
    Hospitanz
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  • Thomas Birkmeir
    Künstlerische Direktion
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Besetzung

  • Lara Sienczak
    Sophie Scholl
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  • Felix Strobel
    Hans Scholl / Fritz Hartnagel
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  • Daniel Jeroma
    Christoph Probst / Gestapo-Beamter / Robert Mohr
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  • Clemens Matzka
    Robert Scholl / Jakob Schmid
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  • Elisabeth Waldburg
    Else Gebel / Susanne / Wärterin
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  • Uwe Achilles
    Kurt Huber / Braunhemd / Roland Freisler
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Kontakt

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