Die Mitte der Welt

28. März 2019 bis 30. April 2019

von Andreas Steinhöfel in einer Fassung von Werner Sobotka

2 Stunden 10 Minuten
Altersgruppe 13+

In diesem Kultbuch der Jugendliteratur berichtet Andreas Steinhöfel aus der Sicht des siebzehnjährigen Phil von einem schmerzhaft-schönen Prozess: dem Erwachsenwerden. Gemeinsam mit seiner schrägen Zwillingsschwester Dianne und seiner chaotischen Mutter Glass bewohnt Phil ein ebenso märchenhaftes wie baufälliges Anwesen namens Visible. Vor den Grenzen eines verschlafenen Dorfes wie auf dem Präsentierteller auf einem Hügel gelegen, verbildlicht die alte Villa ein zentrales Thema des Romans – die Ablehnung des Fremden sowie den Umgang mit Ausgrenzung. Dass die ungewöhnliche Familie bei den konservativen Mitgliedern der benachbarten Dorfgemeinschaft auf Abneigung stößt, daran hat Phil sich schon lange gewöhnt, gemeinsam mit seiner besten und einzigen Freundin Kat hat er sich ausgezeichnet mit seinem Außenseitertum arrangiert. Als jedoch aus heiterem Himmel die erste große Liebe in Phils Leben tritt, beginnt seine Welt aus den Fugen zu geraten. Dass es sich dabei um einen Jungen namens Nicholas handelt, kommt erschwerend hinzu. Während sich sein Leben zunehmend komplizierter gestaltet, droht auch die kleine Familie auf Visible an einem schrecklichen Geheimnis zu zerbrechen. Was ist zu Hause vorgefallen, als Phil für drei Wochen im Französisch-Camp war? Eines ist sicher: Seitdem ist nichts mehr so, wie es war. Je stärker die Erschütterungen werden, die Phils „Mitte der Welt“ ins Wanken bringen, desto deutlicher tritt die größte Leerstelle seines bisherigen Lebens zutage – die Frage: Wer war mein Vater? Steinhöfels poetisch-bittersüße Schilderung der ersten Liebe brachte dem vielfach ausgezeichneten Autor 1999 eine Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis ein und gehört heute zum festen Bestandteil der Schullektüre.

Team

  • Andreas Steinhöfel
    Text
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  • Werner Sobotka
    Text / Regie
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  • Judith Leikauf
    Bühne
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  • Karl Fehringer
    Bühne
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  • Christian Holemy
    Licht
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  • Elisabeth Gressel
    Kostüm
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  • Schorsch Feierfeil
    Videoanimation
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  • Sebastian von Lagiewski
    Dramaturgie
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  • Simone Tomas
    Assistenz/Inspizienz
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  • Simon Löcker
    Hospitanz
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  • Thomas Birkmeir
    Künstlerische Direktion
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Besetzung

  • Niklas Doddo
    Phil
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  • Marianne Thies
    Glass, seine Mutter
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  • Clara Schulze-Wegener
    Dianne, seine Zwillingsschwester
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  • Celina Dos Santos
    Kat, seine beste Freundin
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  • Rafael Haider
    Nicholas, der Neue
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  • Simone Kabst
    Tereza, Glass' beste Freundin
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  • Sophie Aujesky
    Pascal, ihre Partnerin / eine besorgte Mutter / Frau Hebeler, Bibliothekarin
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  • Frank Engelhardt
    Michael / Polizist
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Kontakt

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