Das höchst kuriose Abenteuer der hochwohlgeborenen kaiserlichen Tochter Marie Antoinette und des allseits bekannten Wunderkindes Wolfgang Amadé Mozart (2002/2003)

5. Oktober 2002

Thomas Birkmeir

Uraufführung
Altersgruppe 6+

Wien im Jahre 1762. Die Preußen stehen zwar wieder einmal vor der Tür -- doch die Pest ist niedergerungen, die Schulpflicht eingeführt, die Türken sind gerade abgezogen … 

Um ein wenig Kultur in ihr kriegsmüdes Leben zu holen, lädt die österreichische Urmutter und Kaiserin Maria Theresia zur Audienz: Ein so genanntes „Wunderkind“ aus der Provinz Salzburg erweckt Neugier und soll das Leben am Wiener Hof versüßen. 

Promotet von seinem Vater Leopold, erscheint der kleine Wolfgang Amadé in Schönbrunn. Briefe des Vaters bezeugen uns heute eine rührende Geschichte, ist doch das kleine „Wolferl ausg'rutscht und hing'fallen?“ Der Hilfsbereitschaft der Prinzessin Maria Antonia ist es zu verdanken, dass die Nachwelt Zeuge des ersten Heiratsantrages des Genies wurde: „Wenn ich mal groß bin, heirat' ich dich!“ 

Dass das Versprechen nicht eingelöst werden konnte, wissen wir aus der Geschichte: Fällt doch „Habsburgs Tochter“ Maria Antonia als Königin Marie Antoinette nicht nur der Heiratspolitik ihrer Mutter, sondern auch den kopflosen Umständen der französischen Revolution zum Opfer, und zieht Wolfgang Amadé mit seiner Constanze Weber auch nicht gerade das große Los der Liebe? 

Doch zurück in bessere Zeiten! Ins idyllische Schloss Schönbrunn? Dem Theater der Jugend liegen sensationelle Dokumente vor, die beweisen, dass Leopold Mozart in seinen Briefen aus gutem Grund nur die halbe Wahrheit über die Begegnung der beiden Kinder erzählte? 

Denn – wie wir jetzt wissen – gerieten Amadé und Antoinette in ein gefährliches Abenteuer rund um einen geheimnisvollen blau schimmernden Vogel, das beinahe den Lauf der Welt und unser aller Leben verändert hätte? 

Eine „verhängnisvolle Affaire“, die erklärt, warum die zeitgenössischen Geschichtsschreiber von der Kaiserin zum Schweigen verurteilt wurden!

Team

  • Thomas Birkmeir
    Text / Künstlerische Direktion
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  • Corinna Jarosch
    Regie
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  • Andreas Lungenschmid
    Bühne
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  • Lukas Kaltenbäck
    Licht
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  • Verena Oppermann
    Kostüm
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  • Klaus Erharter
    Musik
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  • Marlene Schneider
    Dramaturgie
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  • Eva Maria Gsöllpointner
    Regieassistenz
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Besetzung

  • Simon Jaritz
    Wolfgang Amadé
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  • Mirjam Slamar
    Marie Antoinette
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  • Peter Steiner
    Kaiserin Maria Theresia / Hohepriester der Königin der Nacht
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  • Herbert Schöberl
    Leopold Mozart / Hohepriester der Königin der Nacht
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  • Uwe Achilles
    Vogelfänger
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  • Nina Gabriel
    Königin der Nacht
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  • Klaus Rott
    Kanzler Kaunitz / Der Ankläger
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  • Bertram Mödlagl
    Fürst zu Windisch / Ein alter Mann / Hohepriester der Königin der Nacht
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  • Johannes Kaiser
    Freiherr von Bartenstein / Hohepriester der Königin der Nacht
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  • Herbert Pendl
    Graf von Daun / Ein Denunziant / Hohepriester der Königin der Nacht
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  • Florian Schröder
    Ein General / Der Angeklagte / Hohepriester der Königin der Nacht
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Kontakt

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