Wenn jemand Eugene Morris Jerome heißt, kann er sich eigentlich nur zum Dichter berufen fühlen. Eugene weiß noch nicht so recht, welchen Weg sein Leben einschlagen soll – er weiß nur eines: Die unsichere Unentschlossenheit, die er in sich spürt, nennen andere Pubertät. Vater Jack muss sieben Personen erhalten und rackert sich in zwei Jobs ab, der große Bruder Stanley will eigene Wege gehen, und Cousine Nora probt gar den Aufstand, als der Familienrat ihr ein Vortanzen in einer Broadwayshow untersagt.
Diese Familiengeschichte aus der Feder des weltberühmten Autors Neil Simon gehört wohl zu den intelligentesten Zustandsbeschreibungen menschlichen Zusammenwohnens. Für „Brooklyn Memoiren“ erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Tony Award. Die Geschichte spielt in den 1930er Jahren – Europa droht Krieg –, doch ihre warmherzige Mischung aus jüdischem Humor und menschlicher Wärme macht sie zeitlos.